Mancher wird sicher schon mal davon gehört haben und es ist ja auch irgendwie eine interessante These:
Laut amerikanischen Soziologen (und einem Artikel der Zeitschrift P.M.) kennt jeder Mensch jeden anderen auf der Welt über maximal “sechs Ecken”.
D.h. also, meine Tante kennt einen alten Schulfreund, der seinerseits jemanden kennt, der wiederum irgendwie in näherer Bekanntschaft zu Robert De Niro steht… – WHAT?!
Das Ganze kann man sich verdeutlichen, wenn man sich mal ein kleines Experiment näher anschaut: das Kevin-Bacon-Orakel. Wer dort den Namen eines beliebigen Filmdarstellers eingibt, erhält prompt zurückgeliefert, über wie viele Ecken dieser mit dem amerikanischen Schauspieler Kevin Bacon “bekannt” ist. Wer schon einmal mit Bacon zusammen in einem Film gespielt hat, erhält die “Bacon-Nummer” 1, wer schon mal mit jemandem gespielt hat, auf den dies zutrifft, erhält die Nummer 2 usw.
Das Erstaunliche dabei ist, dass selbst “kleinere” deutsche Schauspieler anscheinend maximal die Nummer 3 bekommen; man muss schon sehr lange suchen, um mal einen 4er-Kandidaten zu finden. Selbst Mario Barth, der nun wirklich nicht zu den deutschen Fulltime-Schauspielern zählt, erhält gerade mal die Bacon-Nummer 3 (siehe nebenstehendes Bild).
Ihr könnt ja mal ausprobieren, ob ihr einen 4er- oder sogar 5er-Kandidaten finden könnt – mir ist das bisher noch nicht gelungen.
Wenn ich also das nächste Mal einen Irland-Trip plane, sollte ich vorher ordentlich recherchieren – dann kann ich da drüben ausschließlich bei Bekannten übernachten. Bzw. ich muss ja noch nicht mal recherchieren – ich bin ja eh mit allen Menschen bekannt.
Na denn: Bis die Tage, Herr Obama!