3, 2, 1, Spam: eBay nervt mit Sonderangeboten

eBay nervt mit Spam-MailsSeit dieser Woche bekomme ich von eBay jeden Tag eine Mail mit dem Inhalt “Sonderangebot XY, nur heute für so und so viel Euro!”. Ob externe Festplatte, digitaler Bilderrahmen oder Minikühlschrank – alles muss anscheinend raus. Dass diese ganze Spammerei einem schon nach kurzer Zeit gehörig auf den Keks geht, scheint bei eBay niemanden zu interessieren.

Wer auch immer sich diesen Marketing-Feldzug ausgedacht hat – er sollte sich ernsthaft überlegen, ob sein Beruf wirklich das Richtige für ihn ist. Wenn ich jeden Tag eine Mail mit fast identischem Inhalt (und fast identischer Betreffzeile) bekomme, die mir von exklusiven Sonderangeboten vorschärmt – von denen es im Internet ja sonst nirgends welche gibt… – bin ich als Nutzer ziemlich schnell genervt. Wundert mich sowieso, dass mein Spam-Filter das Zeug nicht direkt kassiert hat.

Ich habe auch schon versucht, diesen neuartigen Newsletter abzubestellen. Was das angeht, fehlt in den Mails aber der direkte Link; da ist nur von Einloggen und “Benachrichtigungseinstellungen” die Rede. Auf der entsprechenden Seite kann ich lediglich festlegen, dass ich überhaupt keine Post mehr von eBay bekomme – aber vielleicht ist das die beste Lösung.

Schon traurig, dass eBay inzwischen auf solch unseriöse Art und Weise werben muss – vielleicht sollte man erst mal das Geschäftsmodell überdenken, bevor man wild mit Werbung um sich schmeißt und damit seinen (restlichen) guten Ruf ruiniert.

Mich persönlich hat jedenfalls kein einziges Sonderangebot dazu animiert, mich näher damit zu beschäftigen, dafür war die Flut an Angeboten einfach zu groß. eBay geht mit dieser Strategie in der Masse der anderen Angebotsspammer unter – nicht sehr innovativ.

Crysis-Steelbook für 10 EUR bei Amazon

Heute durch Zufall gesehen:
Die Special Edition des innovativen Egoshooters Crysis gibt es für nur noch 10 EUR bei Amazon (im schicken Steelbook)!

Eigentlich hatte ich ja darauf gewartet, dass die “Maximum Edition” (Crysis + Crysis Warhead) irgendwann günstiger wird, aber da der zweite Teil ohnehin nicht ganz so gut (und vor allem viel zu kurz) sein soll, habe ich heute spontan zugeschlagen. Infos zum Spiel gibt’s übrigens hier.

Warten auf den Postboten…

Wer braucht verspiegelte Displays?! – Niemand!

Meine Suche nach einem guten Netbook (das sind diese niedlichen Pocket-Laptops, die gerade so in Mode sind) gestaltet sich nun doch schwieriger als gedacht. Zwar bietet mittlerweile (fast) jeder Hersteller solche Mini-Notebooks an, allerdings lege ich persönlich großen Wert auf ein mattes Display, was die meisten Modelle seltsamerweise nicht haben. – Schon mal mit ‘nem Spiegeldisplay in der Sonne gesessen?! Geht gar nicht!

“Früher war alles besser” – dazu mag man stehen, wie man will, aber Fakt ist doch, dass die “guten alten” Notebook-Displays ausnahmslos matt waren – und das hat einfach funktioniert. Ich weiß ja nicht, welcher übereifrige IT-Designer sich vor einiger Zeit ausgedacht hat, Schminkspiegel an Laptops anzubringen, aber eins ist sicher: Die Idee war scheiße.

Inzwischen ist es anscheinend wirklich so weit gekommen, dass die meisten Hersteller ihre Klappcomputer mit verspiegelten Bildschirmen ausliefern, natürlich nicht ohne für diese neuen “Glare”-, “CrystalBrite”-, “Glossy”-, Weiß-Der-Geier-Displays ordentlich die Werbetrommel zu rühren. Bessere Farbwiedergabe, höherer Kontrast, angenehmeres Arbeiten – wie bitte?! Was nützen mir denn tolle Farben am Bildschirm, wenn ich sie nicht sehen kann?

Sobald Licht ins Spiel kommt (und davon hat die Sonne nun mal eine ganze Menge, da reicht schon ein Fenster in der Nähe), ist es vorbei mit der Farbenpracht, dann sehe ich nämlich nur noch mich selbst im Monitor. Wenn ich tolle Farben haben möchte, kaufe ich mir einen teuren EIZO-Monitor, und zwar für meinen Desktop-PC. Für den habe ich auch schon mal einen Hochglanz-TFT bestellt – und postwendend zurückgeschickt.

Farbspielereien und ein tolles Bild beim DVD-Gucken in abgedunkelten Räumen mögen ja für den Heimanwender eine schöne Sache sein, aber für den “professionellen Bereich”, also für Leute, die mit ihrem Computer arbeiten (und Geld verdienen) möchten, kann ein Spiegeldisplay keine Lösung sein.

Hoffen wir mal, dass die Notebook-Hersteller bald ihren selbsterzeugten “Trend” als Fehler erkennen und wieder matte Displays in ihren Geräten verbauen. Dann müsste man nicht stundenlang suchen, nur um ein Gerät mit “non-glare”-Eigenschaft zu suchen, die ja mittlerweile als besonderes Feature angepriesen wird. Schade, früher war das Standard…

Überleben Spinnen den Staubsauger?

Mmh, die meisten Krabbeltiere werden so einen Höllenritt wohl nicht überleben – oder doch?! Je kleiner, desto robuster… :-) Die Antwort auf diese spannende Frage gibt’s hier bei Yahoo! Answers:

Spinne im Staubsauger tot oder kommt sie wieder raus?

Sogar mit wissenschaftlichem Beleg (kam anscheinend auch mal in der clever!-Show).

OK, wer jetzt sagt, dass Spinnen nützliche Tierchen sind und man sie nicht einfach umbringen sollte, dem geb ich gerne Recht. Deshalb will ich die Viecher aber trotzdem nicht in der Wohnung haben. Und Glas drüber und die Spinne drin rumflitzen sehen ist auch nicht so prickelnd! :-D

In 10 Jahren haben wir Holodecks…

Wie GameStar berichtet, wurde auf der SIGGRAPH-Messe in New Orleans jetzt eine Technik vorgestellt, mittels der Hologramme fühlbar gemacht werden können. Das Ganze basiert auf Schallwellen bzw. Ultraschall und ermöglicht es z.B., virtuelle Regentropfen auf der Hand zu spüren. Bei YouTube gibts auch ein Video dazu.

Man mag ja von Star Trek halten, was man will (ich war ja auch mal Fan), aber so was ist schon beeindruckend und hat mich direkt an die coolen Holodecks aus der Serie erinnert. Wer weiß, vielleicht golfen die Superreichen in ein paar Jahren nur noch virtuell… :-D